›Nicht in die Hose machen‹

Vor hundert Jahren wurde das Adels­aufhebungsgesetz beschlossen. Ein Gespräch mit Karl Schwarzenberg über Adel und Politik, sein Vermächtnis und den Weg zur Hölle.

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Fotografie:
David Tesař
DATUM Ausgabe März 2019

Der Name Schwarzenberg führt Jahrhunderte zurück, ganz tief in die Geschichte des Heiligen Römischen Reichs: 1599 wurde Adolf von Schwarzenberg für seine Leistungen als Heerführer von Kaiser Rudolf II. in den Grafenstand erhoben, 1670 wurden die Schwarzenbergs zu Fürsten. Am 3. April 1919 war dann aber Schluss, die konstituierende österreichische Nationalversammlung beschloss das Adelsaufhebungsgesetz. Was ist bis heute geblieben? Darüber wollten wir in Prag mit Karl Schwarzenberg, oder auch: Karl Johannes Nepomuk Josef Norbert Friedrich Antonius Wratislaw Mena, Fürst von Schwarzenberg sprechen. Das Zugticket war bereits gebucht, da erfuhren wir von seinem Krankenhausaufenthalt. Deshalb führte unser Autor das Interview per Telefon. 

Herr Schwarzenberg, wie geht es Ihnen?

Danke, danke, es geht. 

Bei uns war gerade in den Nachrichten, dass Sie mit Herzproblemen ins Spital mussten.

Das mit dem Herzen muss noch gelöst werden, aber alles in allem geht es ganz gut.

Wir wünschen gute Besserung. Wir wollen über den Adel sprechen. Ich wüsste zu Beginn gerne einmal: Wie wäre es Ihnen denn am liebsten, dass ich Sie anspreche?

Wissen Sie, das ist mir eigentlich blunzn. Wenn mir etwas blunzn ist, dann das.

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Wörter: 3605

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Lesezeit: ~25 Minuten

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