Nach dem Schweigen
Es gibt immer weniger Holocaust-Überlebende, die in Österreichs Schulen über Nationalsozialismus und Verfolgung aufklären. Daher übernehmen ihre Nachkommen diese Aufgabe – und stoßen dabei auf neue politische Konflikte.
Es gibt immer weniger Holocaust-Überlebende, die in Österreichs Schulen über Nationalsozialismus und Verfolgung aufklären. Daher übernehmen ihre Nachkommen diese Aufgabe – und stoßen dabei auf neue politische Konflikte.
Gold boomt. Fragwürdige Geschäfte damit ebenfalls. Was ein steirischer Kriminalfall über unsere Beziehung zum Edelmetall verrät.
Viele Jugendliche verbringen ihre Freizeit am Handy, weil ihnen Orte fehlen, an denen sie dazugehören. Wie große Digitalkonzerne das ausnutzen und ein Verein in Wien dagegenhält.
Abriss, Verkauf, Zwangsumsiedelung: Dänemark greift hart gegen sogenannte Parallelgesellschaften durch. Wie weit darf ein Staat gehen, wenn er Städte durchmischen und Integration forcieren will?
Unerwartete Geschenke, ungültige Testamente und zerstörte Existenzen – woran Erbschaften scheitern und wie sich typische Fehler vermeiden lassen.
Seit dem Stopp der Familienzusammenführung stehen in Österreich viele Verfahren still. Nazar Markazan lebt mit ihren zwei Söhnen in Wien. Ihr Mann und ihre drei Töchter warten in der Türkei. Die syrische Familie hat einander seit fünf Jahren nicht gesehen.
Weil Donald Trump die Vereinigten Staaten zu einer illiberalen Demokratie umbaut, sind Trena Kirby und Rodney Powell nach Österreich ausgewandert. Was ihre Geschichte über die USA erzählt.
Der Onkel unserer Autorin, der Journalist Fatih Altaylı, saß im bekanntesten Gefängnis der Türkei ein, weil er Präsident Erdoğan bedroht haben soll. Seine Nichte besuchte ihn dort.
Jedes Jahr landen Tausende Verdachtsfälle wegen Kindesmissbrauch im Bundeskriminalamt. Nach DATUM-Recherchen bleibt ein Großteil der Hinweise unbearbeitet liegen, weil es an Personal fehlt. Wie viele es genau sind, will das Innenministerium nicht preisgeben – und hat den zuständigen Ermittlern ein Sprechverbot erteilt.
Der Diskurs um Homophobie und Hassverbrechen aus muslimisch-migrantischer Ecke spaltet die LGBTIQ+-Community, wird politisiert und hat es sogar ins Regierungsprogramm geschafft. Der Blick auf die Realität ergibt ein vielschichtiges Bild.
Zwischen ›Messerstechern‹ und ›Musterintegration‹ liegen oft nur wenige Seiten. Der Medienwatchblog Kobuk zeigt in einer Langzeituntersuchung, wie stark Herkunft darüber entscheidet, welches Bild von Geflüchteten gezeichnet wird.
In der Ukraine wehren sich die Menschen nicht nur mit Waffen gegen den russischen Angriffskrieg. Viele russischsprachige Ukrainerinnen und Ukrainer legen ihre Muttersprache ab, weil sie für sie zur Sprache des Feindes geworden ist.
Im Hausruckviertel baut Reinhard Leitner den Tabak für Österreichs letzte eigene Zigarettenmarke an. Obwohl er selbst nicht mehr an eine Zukunft der Branche glaubt.
Kaum einer mag sie, trotzdem sind Tauben aus unseren Städten nicht zu vertreiben. Der Salzburger Hans Lutsch kämpft seit Jahrzehnten für einen humanen Umgang mit den Tieren, die vom Menschen selbst einst gezüchtet wurden.
Der deutsche Ozeanograf Stefan Rahmstorf forscht seit Jahrzehnten zur Klimakrise. Ein Gespräch über Warnungen, die ignoriert werden, drohende Kipppunkte und darüber, warum ihn Donald Trumps erste Wahl zum Weinen brachte.
In Österreich erben immer weniger Menschen immer mehr. Warum zerbrechen daran so oft Familien? Und kann ein Erbstreit auch in einer Versöhnung enden?
Bildungsminister Christoph Wiederkehr will KI- und Medienbildung als eigene Fächer an die Schulen bringen und dafür beim Sprachunterricht kürzen. Die Lehrerschaft ist so gar nicht begeistert. Wer hat recht?