Stadt der Zelte
Der Krieg zwischen Israel und Hisbollah vertreibt Millionen Libanesen aus ihren Dörfern. Viele von ihnen suchen in Beirut Zuflucht. Der Konflikt legt auch die religiösen Bruchlinien offen, die das Land seit Jahrzehnten prägen.
Der Krieg zwischen Israel und Hisbollah vertreibt Millionen Libanesen aus ihren Dörfern. Viele von ihnen suchen in Beirut Zuflucht. Der Konflikt legt auch die religiösen Bruchlinien offen, die das Land seit Jahrzehnten prägen.
Sie gleiten auf Holzbrettern durch den Schlick, graben Muscheln mit bloßen Händen und sie sind fast alle über siebzig Jahre alt. Das koreanische Wattenmeer soll geschützt werden. Doch wer bleibt, um es zu bewahren?
Sie sind Begleiter, Statussymbol oder Nahrung: Wie wir den Wert von Tieren bestimmen.
Der US-amerikanische Aktivist Curtis Yarvin nennt sich Neo-Monarchist und will den Staat zerstören. Eine Handlungsanleitung dafür gab er prominenten Rechten bei einem Treffen in Wien.
Die WC-Debatte in Österreich hängt sich an der Frage auf, wer wo darf. Auf Weltreise mit kleinen Kindern ist man schon froh, wenn es überhaupt eine Toilette gibt. Gefunden haben wir auch welche, von denen sich Großstädte wie Wien etwas abschauen können.
Fußball-Ultras prägen die Stimmung in Österreichs Stadien. Doch gerade das Wiener Derby zwischen Rapid und Austria mündet immer wieder in Krawallen. Geht Fankultur auch ohne Gewalt?
Hepatitis ist in der Mongolei allgegenwärtig und doch unsichtbar. Eine Ärztin kehrt in ihre Heimat zurück, um Menschen in Regionen zu helfen, wo das Gesundheitssystem oft scheitert.
Die Assad-Diktatur ist zuende. Nun leben die Bewohner von Damaskus zwischen Angst vor den neuen Herrschern und dem zaghaften Aufbau ihres Alltags.
Der Polizeieinsatz am 28. Oktober in den Favelas Rio de Janeiros endete mit einem Blutbad. Warum setzt die Exekutive auf Gewaltexzesse, obwohl sie den Drogen-Kartellen damit nicht beikommt? Ein Lokalaugenschein.
Servier-Roboter könnten die Zukunft der Gastronomie sein – oder ein Trend, der bald wieder vorüber ist. Im Traditionscafé Traxlmayr in Linz kommt der ›Bellabot‹ bereits seit drei Jahren zum Einsatz.
In Mexiko werden besonders viele Frauen besonders grausam getötet. Die Staatsanwältin Sayuri Herrera leitet eine Spezialeinheit, die nun versucht, die vielen offenen Fälle aufzuklären.
Gnadenlos entzaubert der Historiker Alberto Grandi die Mythen der italienischen Küche. Unsere Autorin, selbst Italienerin, konfrontierte ihn beim Essen.
Bereits heute hat Polen die meisten Soldaten in der Europäischen Union – und möchte seine Streitkräfte weiter vergrößern. Was aber tun, wenn patriotische Mythen bei den Jungen nicht mehr ziehen?
Im nordschwedischen Kiruna befindet sich das größte Vorkommen Seltener Erden in der EU. Doch die geplante Mine würde eine wichtige Rentierroute des letzten indigenen Volkes Europas blockieren.
Die plötzliche weltweite Begeisterung für das ›Superfood‹ Quinoa machte arme bolivianische Bauern reich – bis das Angebot die Nachfrage überstieg und der Weltmarktpreis einbrach.
Der deutsche Ozeanograf Stefan Rahmstorf forscht seit Jahrzehnten zur Klimakrise. Ein Gespräch über Warnungen, die ignoriert werden, drohende Kipppunkte und darüber, warum ihn Donald Trumps erste Wahl zum Weinen brachte.
In Österreich erben immer weniger Menschen immer mehr. Warum zerbrechen daran so oft Familien? Und kann ein Erbstreit auch in einer Versöhnung enden?
Bildungsminister Christoph Wiederkehr will KI- und Medienbildung als eigene Fächer an die Schulen bringen und dafür beim Sprachunterricht kürzen. Die Lehrerschaft ist so gar nicht begeistert. Wer hat recht?