Nach dem Sturz
Die Assad-Diktatur ist zuende. Nun leben die Bewohner von Damaskus zwischen Angst vor den neuen Herrschern und dem zaghaften Aufbau ihres Alltags.
Die Assad-Diktatur ist zuende. Nun leben die Bewohner von Damaskus zwischen Angst vor den neuen Herrschern und dem zaghaften Aufbau ihres Alltags.
Der Polizeieinsatz am 28. Oktober in den Favelas Rio de Janeiros endete mit einem Blutbad. Warum setzt die Exekutive auf Gewaltexzesse, obwohl sie den Drogen-Kartellen damit nicht beikommt? Ein Lokalaugenschein.
Servier-Roboter könnten die Zukunft der Gastronomie sein – oder ein Trend, der bald wieder vorüber ist. Im Traditionscafé Traxlmayr in Linz kommt der ›Bellabot‹ bereits seit drei Jahren zum Einsatz.
In Mexiko werden besonders viele Frauen besonders grausam getötet. Die Staatsanwältin Sayuri Herrera leitet eine Spezialeinheit, die nun versucht, die vielen offenen Fälle aufzuklären.
Gnadenlos entzaubert der Historiker Alberto Grandi die Mythen der italienischen Küche. Unsere Autorin, selbst Italienerin, konfrontierte ihn beim Essen.
Bereits heute hat Polen die meisten Soldaten in der Europäischen Union – und möchte seine Streitkräfte weiter vergrößern. Was aber tun, wenn patriotische Mythen bei den Jungen nicht mehr ziehen?
Im nordschwedischen Kiruna befindet sich das größte Vorkommen Seltener Erden in der EU. Doch die geplante Mine würde eine wichtige Rentierroute des letzten indigenen Volkes Europas blockieren.
Die plötzliche weltweite Begeisterung für das ›Superfood‹ Quinoa machte arme bolivianische Bauern reich – bis das Angebot die Nachfrage überstieg und der Weltmarktpreis einbrach.
Der Sieg des rechten Kandidaten Karol Nawrocki bei den polnischen Präsidentschaftswahlen war für viele ein Schock. Dabei bestätigt er nur, dass der liberale Teil des Landes sich schon lange auf keine überzeugende Erzählung mehr einigen kann.
Als eine Bärin im Frühjahr 2023 im Trient einen einheimischen Studenten tötet, stellen sich viele Fragen: Warum musste Andrea Papi sterben? Wie unberechenbar darf die Natur sein? Und was tun mit einem Wildtier, das den Menschen zu nahe kommt? Am Ende gibt es kaum Antworten – und vor allem eine Verliererin.
Erst prunkvollster Kurort der Sowjetunion, dann langsam verfallendes Flüchtlingsquartier: Die Mauern der Sanatorien im georgischen Zqaltubo haben in den letzten hundert Jahren viel gesehen. Nun sollen private Investitionen dem geschichtsträchtigen Ort neues Leben einhauchen.
Auf der ugandischen Insel Lolwe konnten Fischer und ihre Familien jahrzehntelang gut vom Fang des Victoriabarschs leben. Doch irgendwann war der zweitgrößte Binnensee der Erde fast leergefischt – und das soziale Gefüge begann zu zerfallen.
Vor drei Jahren sank das überladene Flüchtlingsschiff Adriana vor der griechischen Küstenstadt Pylos. Mehr als 500 Passagiere starben, der Syrer Amir* überlebte – und kämpft heute von Tirol aus um Gerechtigkeit.
Flugabwehr ist ein Wettrennen auf vielen Ebenen. Unterwegs mit einer mobilen Flugabwehreinheit irgendwo zwischen Kiew und der Grenze zu Russland.
Trotz 7. Oktober und Gaza-Krieg hält eine israelisch-palästinensisch-jordanische Umweltorganisation ihre Arbeit aufrecht. Ihre Projekte und Visionen verbinden drei Länder – selbst in Zeiten tiefster Spaltung.
Sandra Bachler lebt seit 40 Jahren mit einem alkoholkranken Partner. Wie viele Angehörige geriet sie in eine Co-Abhängigkeit, die sie an ihre Grenzen brachte.
In Mexiko werden besonders viele Frauen besonders grausam getötet. Die Staatsanwältin Sayuri Herrera leitet eine Spezialeinheit, die nun versucht, die vielen offenen Fälle aufzuklären.
Hunderte Menschen schicken zehntausende Euros an eine private Spendenaktion, angeblich ins Leben gerufen von Hinterbliebenen des Grazer Amoklaufs. Doch hat den Aufruf wirklich eine betroffene Familie gestartet?