DATUM baut Talente-Programm aus

Ausbildungsprogramm wird mit Workshops angereichert – Abschluss mit Zertifikat – Maya Luna Mendivil Janke zum „Talent des Jahres“ gekürt –

Wir setzen 2026 noch stärker auf die praxisbezogene Aus- und Weiterbildung junger Journalist:innen sowie von Quereinsteiger:innen. Dazu wird das bereits seit 2018 laufende Talente-Programm ausgebaut. Die Teilnehmer:innen werden zukünftig nicht nur wie bisher bei ihren ersten Magazingeschichten engmaschig betreut und begleitet – von der Ideenfindung über die Recherche bis zum Verfassen der Texte. Sie bekommen nun auch die Möglichkeit, sich im Rahmen des Programms über maßgeschneiderte Seminare weiterzubilden – von der sinnvollen Nutzung von KI-Anwendungen bis hin zu Investigativjournalismus. Über die Teilnahme an diesen Seminaren und die Veröffentlichung mindestens zweier Texte in DATUM erlangen sie schließlich ein offizielles Zertifikat für den erfolgreichen Abschluss des DATUM-Talente-Programms.

Anatol Vitouch, Leiter des Talenteprogramms und langjähriger DATUM-Textchef, über die Einzigartigkeit der Förderschiene: „Es gibt hierzulande im Magazinjournalismus keine vergleichbare Ausbildung. Wir vermitteln praxisnah das Handwerk und die ethischen Grundsätze für sorgfältigen Journalismus. Ab jetzt in einem klar strukturierten Curriculum und mit Abschlusszeugnis.“

„Das Talente-Programm ist kostenlos und berufsbegleitend. Damit ermöglichen wir einen niederschwelligen Einstieg in den Journalismus, mit dem Ziel, einen Beitrag zu mehr Diversität in diesem Berufsfeld zu leisten“, ergänzt DATUM-Verleger Sebastian Loudon.

Eine Bewerbung für das Programm ist hier für Interessierte jederzeit möglich. DATUM veröffentlicht in jeder Ausgabe mindestens einen Talente-Text. Einmal pro Jahr werden nach einem Publikumsvoting die drei besten Texte von einer Fachjury (Barbara Kaufmann, Solmaz Khorsand, Bernhard Odehnal und Anneliese Rohrer) bewertet. Für das vergangene Jahr wurde Maya Luna Mendivil Jahnke mit ihrer Geschichte Mein Vater, der ‚Terrorist‘ als „Talent des Jahres“ ausgezeichnet. Der zweite Platz ging ex-aequo an Alissa Hacker mit Ihrer Reportage Gefährlich, aber hip und Tobias Langer mit Ein Land will sich wehren.