Golf am Berg

In der Mitte der Verkaufscharts entspringt ein Strom: Was kann der erste VW Golf ohne Verbrennungsmotor?

Text und Fotografie:
Werner Jessner
DATUM Ausgabe September 2017

Aufgabenstellung diesmal: Niederösterreich rein elektrisch durchmessen, einen Berg erklimmen, wieder heimfahren und dabei noch allerlei Alltag mitnehmen. Mit einer angezeigten Reichweite von 297 Kilometern bot sich der Semmering fast schon von selbst an. Einmal nachschauen, was da alles schiefläuft, seit im Jänner bei der ukrainischen Panhans-Gruppe, die auch den Lift betreibt, im Winter vom Exekutor ein Pistengerät konfisziert wurde, wie die seriösen Tageszeitungen geschrieben haben.

Innen ist dieser E-Golf ein Golf wie fast jeder andere. Unterschiede beziehen sich auf Ausstattung und Extras, also nichts, was man durch Toben in den Aufpreislisten nicht auch in einem Benziner oder – huch – Diesel hinbekommen würde, mit einer Ausnahme freilich: Die im volldigitalen Cockpit einprogrammierten Armaturen kommen ohne Drehzahlmesser und Tankuhr aus, haben stattdessen eine Akku- und eine Ladeanzeige. Die signalisiert, ob du gerade Strom verbrauchst, generierst oder frei segelst. Und der Golf ist ein großer Segler, das zeigen schon die ersten Meter: Auf die gewünschte Geschwindigkeit beschleunigen, Fuß vom Gas, und der Golf verliert kaum Geschwindigkeit. Ein richtiger Roller, sieht man schon von außen: Wenige Luftöffnungen an der Front, flächige Alufelgen, alles für geringen Luftwiderstand. Und dazu diese optimierten BridgestoneTuranza-Reifen, die in der Kurve schon beim schärferen Anschauen pfeifen!

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