Ein Tag an einem Strand in Indien

DATUM Ausgabe April 2017

Es gibt Reisende, die rümpfen die Nase über Strände. Wer die Fremde kennen­lernen will, muss schon Städte und Landschaften durchstreifen. Mit einem schnöden Strandurlaub wird das nichts.

Dieser Sichtweise sei ein Tag am Strand in Indien entgegengehalten. Mararikulam, Bundesstaat Kerala, der Süden des Subkontinents. In Büchern und Apps der Reisenden kommt der Ort kaum vor. Nur wenige verirren sich hierher. Besucher finden keine Hotelburgen als Unterkünfte vor, sondern Hütten, verstreut im Palmenhain. Nachts wird es stockfinster. In den Baumkronen rascheln Affen und Papageien, tagsüber springen weit draußen Delfine im Meer.

Ja, das taugt zur Erholung. Doch zu­gleich lernt man etwas über das Land. Besser gesagt, über zwei komplett unterschiedliche Freizeitverständnisse. Einerseits das wohlvertraute der westlichen Touristen. Andererseits jenes der neuen indischen Mittelschicht, in diesem Fall aus der nahen Kleinstadt Alleppey, die diesen Ort gerade für sich entdeckt.

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