Hirn aus Plastilin

›Lächeln Sie sich glücklich!‹ Das empfehlen Ratgeber. Halten ihre Theorien der Gehirnforschung stand?

DATUM Ausgabe Oktober 2017

›Fröhlichkeit ist genauso wie Glück oft eine bewusste Entscheidung‹, schreibt der Ö3-Moderator Benny Hörtnagl, der im Frühling sein Ratgeberbuch ›Rock it! Das Leben gehört dir‹ veröffentlichte. In einer meist anstrengend saloppen Sprache verbreitet er die Idee, Glück sei ›nix, was sich einstellt, weil man grade Urlaubsgeld bekommen hat, auf Urlaub ist, es Freitag ist oder man eine gute Note bekommen hat. Fröhlichkeit ist ein Zustand, in den man sich auch mal einfach hineinbegeben kann, ohne dass man dafür vier bis 125 Gründe hat.‹

Tipps für ein gelungenes Leben sind gefragt. ›Lifehacks‹ heißen solche Ratschläge für die bessere Bewältigung des Alltags im englischsprachigen Raum, denen auch Medien wie New York Times oder Guardian Rubriken widmen. Eigene Online-Portale, etwa das deutsche ›Zeit zu leben‹, beschäftigen sich ausschließlich mit dem Thema: Wie kommen wir, getrieben von unseren Pflichten, gestresst von unseren Ansprüchen, doch fröhlich und gelassen durchs Leben? Die Autoren wollen Leserinnen und Leser anleiten, deren Lebenseinstellung zum Positiven zu verändern. Ziel ist ein Ich, das von destruktiven oder unproduktiven Angewohnheiten und Beschäftigungen ablässt, sein Leben selbst in die Hand nimmt und es unterlässt, Versäumnisse zu beklagen – das einfach weniger sudert.

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