Die Weltlage ist trostlos, schlimm ist die Gegenwart, die Zukunft fratzenhaft. Der Minnesänger Reinmar der Alte beklagt sich in ähnlicher Lage bitterlich über sein Befinden in disen bœsen ungetriuwen tagen (in diesen schlechten, treulosen Tagen). Recht hat er.
Keinesfalls aus reinem Eskapismus möge man zurückdenken an simplere Zeiten, zum Beispiel jene, als es in manchen Zeitschriften noch Kategorien wie ›Nutzloses Wissen‹ gab.
Nun denkt man beim Nutzlosen nicht an das Burgenland, aber beim Feel-Good-Content schon. Lesen Sie nun also nutzvolle Fakten zum Burgenland, das benannt ist nach 3–4 Burgen, keine davon eine Burg im landläufigen Sinn, eine aber die erste Hauptstadt, Ödenburg, heute Sopron.
Zur -burg wurde das frühere Mattersdorf erst Mitte der 1920er, Eisenstadt amtlich und verfassungsmäßig zur Hauptstadt überhaupt erst 1981.
Der tiefste Punkt Österreichs ist im Burgenland (Andau), auch der höchste, zumindest kulturell gesehen (Seebühne Mörbisch).
Das zweitbeste Wienerlied heißt und behandelt Oberwart (Sänger: Heli Deinboek).
Die Volksabstimmung in Hackerberg vom 15. Februar 2026, die Straßennamen knapp ablehnte, wurde bisher nicht vom Verfassungsgerichtshof aufgehoben.
Soweit die Fakten zum Osten. •