Die Verschworenen
Der Verfassungsschutzbericht nennt es Heterodoxen Extremismus (HEX). Man kennt sie als Corona-Maßnahmen-Gegner und aus Alternativmedien. Jetzt nutzen sie ihr Netzwerk, um die Klimakrise zu verharmlosen.
Milena Preradovic ist Medienprofi geblieben. Einzig die Kulisse ist kleiner geworden. Statt aus einem Fernsehstudio moderiert die frühere RTL-Moderatorin heute aus ihrem Wohnzimmer am Kärntner Ossiacher See. Ansonsten setzt sie auf den gleichen Stil wie in den Neunzigern: buntes Oberteil, blonde Haare, scharfe Zunge. Die Nachrichtensendung ›Punkt 12‹ hat Preradovic damals bekannt gemacht. Heute begrüßt sie 150.000 Abonnentinnen und Abonnenten auf ihrem Youtube-Kanal ›Punkt.Preradovic‹. Dort verspricht sie ihrem Publikum Fakten. Von Fake News habe sie ›die Schnauze voll‹.
Am 19. Juni 2026 sitzt ihr Professor Dr. Fritz Vahrenholt gegenüber. Der promovierte Chemiker und ehemalige Energiemanager aus Deutschland ist seit Jahren eine prominente Stimme der klimaskeptischen Szene. Bei Preradovic hält er einen mehrminütigen Monolog darüber, dass CO2 Lebensmittel besser wachsen lasse und die bisherige Erwärmung uns gut bekommen sei: ›Die Heißzeit ist abgesagt. Wir verbrennen nicht mehr!‹, sagt Vahrenholt. Die Interviewerin lächelt zustimmend.
Milena Preradovic ist nicht bloß eine pensionierte Nachrichtensprecherin und Kärntner Lokalberühmtheit, wie ein 2021 erschienenes Kleine-Zeitung-Interview mit ihr vermuten lässt. Sie ist längst Teil von etwas Größerem. Preradovic gehört einer eng vernetzten Szene aus Influencern, Bloggern und Pseudo-Experten an, die während der Pandemie entstanden ist – vereint in ihrer Ablehnung gegen die Corona-Schutzmaßnahmen. Heute mobilisieren deren Akteure zunehmend gegen den Windkraftausbau und andere Klimaschutzmaßnahmen, die Erderwärmung halten sie für ebenso harmlos wie das Covid-Virus. Ihr Netzwerk reicht inzwischen weit über Telegram-Gruppen und Youtube-Kanäle hinaus: Verbindungen führen zu Lobbyorganisationen, einflussreichen Thinktanks und rechten Parteien wie der FPÖ.
Auch der österreichische Verfassungsschutz beobachtet diese Entwicklung. Einen Teil des Milieus beschreibt er seit seinem Bericht 2025 mit einem neuen Begriff: ›Heterodoxer Extremismus‹, kurz HEX. Mitglieder dieser Szene seien politisch weder zwingend links noch rechts. Was sie eine, sei ein ›Wir-gegen-das System-Gefühl‹. Sie lehnen demokratische und staatliche Institutionen grundsätzlich ab und hängen Verschwörungsideologien an, schreibt der Verfassungsschutz. Etwa, dass die vermeintliche ›Klimahysterie‹ nur als Vorwand benutzt werde, um die individuelle Bewegungs- und Reisefreiheit der Bürgerinnen und Bürger einzuschränken, während die ›Systemmedien‹ dafür sorgen würden, dass die Bevölkerung ›staatstreu‹ bleibe.
Eine besondere Rolle schreibt der Verfassungsschutz dabei sogenannten ›Alternativmedien‹ zu, die als österreichisches Sprachrohr für diese Verschwörungsnarrative fungieren. Etwa der rechtsextreme Online-Kanal AUF1 aus Oberösterreich, dessen Telegramkanal fast 280.000 Abonnenten zählt.
Im September 2023 gab Preradovic AUF1 ein Interview. ›So richtig klar ist mir das alles mit Corona geworden, was falsch läuft‹, sagte sie. Im Hintergrund schimmerte der Ossiacher See. Die ehemalige Journalistin war eine der ersten, die Covid-Skeptikern eine Plattform bot. Als Preradovic im Frühjahr 2020 Wolfgang Wodarg, einen deutschen Arzt und Corona-Leugner, interviewte, zählte ihr Kanal gerade einmal 57 Abonnenten. Trotzdem wurde das Video 1,6 Millionen Mal geklickt. Das Recherchenetzwerk Correctiv veröffentlichte einen Faktencheck dazu, selbst der spätere deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) korrigierte öffentlich Wodargs Aussagen.
Für Preradovic sei es ›möglicherweise das wichtigste Interview‹ gewesen, das sie jemals geführt habe, sagte sie im Gespräch mit AUF1. Mit der neugewonnenen Bekanntheit im Rücken avancierte sie zu einer der prominentesten Corona-skeptischen Stimmen im deutschsprachigen Raum. 2023 erklärt Preradovic AUF1, dass hinter der ›Plandemie‹ eine größere Agenda stecke, was man auch an der gleichzeitig zunehmenden Klima-Propaganda erkennen könne. Das ›Alternativmedium‹ porträtiert sie als Frau, die sich vom ›Mainstream-Star zur alternativen Freiheitskämpferin‹ gewandelt habe. Auf mehrmalige Anfragen von DATUM reagierte Preradovic hingegen nicht.
Doch im selben Jahr ergab sich für Preradovic und die Szene der Covid-Maßnahmen-Gegner ein Problem: Mit dem Ende der Schutzmaßnahmen verloren sie ihr wichtigstes Thema – und mussten gezwungenermaßen nach neuen Inhalten suchen. Lea Frühwirth beobachtete das damals schon mit Sorge. Die Psychologin forscht beim deutschen Center für Monitoring, Analyse und Strategie (CeMAS) zu Verschwörungsideologien und Desinformation. ›Ich hatte die Befürchtung, dass die Klimakrise das große Folgethema wird‹, sagt Frühwirth. Corona und Klima hätten entscheidende Gemeinsamkeiten: eine komplexe, für den Einzelnen nur schwer unmittelbar überprüfbare Bedrohung – und politische Maßnahmen, die in den Alltag eingreifen können.
Auch das Onlinemonitoring der österreichischen Bundestelle für Sektenfragen zeigte Ende 2023 eine Verschiebung: Beiträge zu Covid wurden in einschlägigen Telegram-Netzwerken seltener, während Beiträge über die Klimakrise zunahmen. Laut der Faktencheck-Plattform European Digital Media Observatory drehen sich inzwischen bereits fünf bis 15 Prozent aller Online-Falschinformation in der EU um die Klimakrise.
Auch in Preradovics Videoarchiv lässt sich diese inhaltliche Verschiebung beobachten. ›Das Klima kann man nicht schützen‹ oder ›Es gibt keine Klimakatastrophe‹ lauten die Video-Titel auf ihrem Kanal. Das Interview mit Fritz Vahrenholt bewirbt sie als: ›Klima-Inferno abgesagt!‹
›Das Einladen von Pseudo-Experten gehört beim Klimathema zum ganz klassischen Werkzeugkoffer‹, sagt Lea Frühwirth. Fritz Vahrenholt ist promovierter Chemiker und Honorarprofessor, aber kein Klimawissenschaftler. Außerdem war er lange für die fossilen Energie-Konzerne Shell und RWE tätig. Trotzdem vermittle ein Doktor oder Professor vor dem Namen ›Autorität und Expertentum‹, sagt Frühwirth.
Wer Preradovic oder Vahrenholt auf ihren Wegen durch die deutschsprachige Medienlandschaft folgt, stößt auf ein Geflecht, in dem dieselben Personen, Organisationen und Narrative immer wieder auftauchen. Manche Akteure liefern Reichweite, andere wissenschaftlich klingende Legitimation, wieder andere politische Kontakte. Gemeinsam bilden sie ein Ökosystem gegenseitiger Verstärkung: Rechtsalternative Medien verweisen aufeinander, übernehmen wechselseitig Beiträge und laden dieselben Gäste ein. Eine Behauptung taucht auf einem Blog auf, wird von einem vermeintlichen Experten aufgegriffen, von einem zweiten Medium zitiert und schließlich von einem dritten weiterverbreitet. Was wie eine Vielzahl voneinander unabhängiger Stimmen erscheinen kann, lässt sich häufig auf eine Handvoll Akteure und einschlägige Quellen zurückführen.
Doch dieses Ökosystem besteht längst nicht mehr nur aus Medien. Gerade rund um die Klimakrise reichen die Verbindungen zu klimaskeptischen Parteien und Lobbyorganisationen. Eine zentrale Rolle spielt etwa das ›Europäische Institut für Klima und Energie‹, kurz EIKE. Der deutsche Verein gibt sich selbst den Anstrich eines Forschungsinstituts, ist aber keine wissenschaftliche Einrichtung. Im Gegenteil: Er gilt als einer der wichtigsten Knotenpunkte der organisierten Klimawandelleugner-Szene in Europa. Auf seiner Website übernimmt EIKE Beiträge aus rechtsalternativen Medien; umgekehrt publizieren Personen aus dem EIKE-Umfeld bei einschlägigen Blogs und Magazinen und werden dort als Experten gehandelt. Auch Vahrenholt tritt bei EIKE-Konferenzen auf und gibt auf dem Youtube-Kanal des Vereins Interviews.
Auch an Milena Preradovics Kanal lässt sich das Prinzip veranschaulichen. Die österreichische Herausgeberin Gudula Walterskirchen ist öfters bei Preradovic zu Gast, zuletzt Ende 2025. Walterskirchen war früher Presse-Kolumnistin und Herausgeberin der Niederösterreichischen Nachrichten, driftete während der Pandemie aber in die Corona-skeptische Szene ab. In ihrem Magazin Libratus publiziert Boris Kálnoky, der ebenfalls schon bei Preradovic in der Sendung saß. Kálnoky wiederum leitete die Medienschule des Orbán-nahen Thinktanks Mathias Corvinus Collegium (MCC), das regelmäßig Konferenzen in Brüssel organisierte, bei denen immer wieder Klimawandelleugner auftraten. Kálnoky schrieb auch für die rechtspopulistische Schweizer Weltwoche, die inzwischen mit dem Verein EIKE kooperiert. Gemeinsam mit deren Chefredakteur Roger Köppel saß Milena Preradovic im Podcast des klimaskeptischen Blogs Achse des Guten. Dort veröffentlicht Thilo Sarrazin, den Preradovic wiederum auf ihrem Kanal interviewte. So dreht sich das Falschinformations-Karussell.
Preradovics Interviews dienen den österreichischen ›Alternativmedien‹ auch immer wieder als Vorlage für eigene Artikel. Und hier schließt sich auch der Kreis zur Politik. Der österreichische Verfassungsschutz zählt die Plattformen AUF1, Report24 und RTV zu den reichweitenstärksten Verbreitern von Verschwörungsideologien und Desinformation unter den ›Alternativmedien‹. Alle drei weisen Verbindungen zur FPÖ auf. Auf Report24 und beim oberösterreichischen Sender RTV wurde etwa großflächig für das FPÖ-nahe ›Patriotenradio‹ Austria First geworben. Den Chef von RTV und zwei seiner Mitarbeiter führt Austria First sogar als Redakteure.
Auch Preradovics deutsche Verbindungen zeigen exemplarisch wie groß die Nähe des Milieus zum Rechtsextremismus ist. Gemeinsam mit anderen ›freien Journalisten‹ kritisiert sie in einer Erklärung die erstinstanzliche Verurteilung eines Kollegen wegen Verleumdung der damaligen deutschen Innenministerin. Der Mann wurde später freigesprochen. Der Inhalt der Erklärung ist weniger interessant als die Gesellschaft, in die sich Preradovic damit begibt. Ihr Name steht dort neben dem Identitären-Vordenker Götz Kubitschek, dem Chef des rechtsextremen Compact-Magazins Jürgen Elsässer und Flavio von Witzleben, der mit Österreichs Ex-Außenministerin und jetzigen Putin-Propagandistin Karin Kneissl podcastet.
Die Verbindungen zum Rechtsextremismus haben ihren Ursprung ebenfalls in der Covid-Pandemie, erklärt Desinformationsforscherin Frühwirth: ›Während der großen Demonstrationen hat sich die Szene nicht abgegrenzt. Rechtsextreme nutzen solche Gelegenheiten immer gerne. Wenn man heute auf Telegram blickt, sind die Grenzen fließend.‹
Manche ›Alternativmedien‹ wirken wie schlecht gemachte Blogs, manche geben sich äußerlich seriös. Wirklich gefährlich wird es aber, wenn ihre Narrative in klassische Medien überschwappen.
›Corona dann Klima: Das Geschäft mit der Angst‹, ›Klima-Schwindel geplatzt!‹, ›Hitzewelle in Europa: Klimawandel oder Panikmache?‹ sind keine Sendungstitel von ›Punkt.Preradovic‹, sondern vom ehemaligen Arbeitgeber der Moderatorin. Fast zehn Jahre lang arbeitete Milena Preradovic nämlich als Medientrainerin – bei ServusTV.
Österreichs reichweitenstärkster Privatsender stand öfters wegen seiner Berichterstattung über die Covid-Pandemie in der Kritik. Seine Beliebtheit verdankt der Red-Bull-Kanal seinem Sportprogramm. Zuletzt war die Herrenfußball-Weltmeisterschaft Quotentreiber.
Der Chef des Senders hieß bis vor kurzem Ferdinand Wegscheider. Die Medienbehörde KommAustria stellte wegen mehrerer Ausgaben seines wöchentlichen Kommentars ›Der Wegscheider‹ eine Verletzung des Objektivitätsgebot bei ServusTV fest. Der Kanal hat aber Beschwerde eingelegt und zieht im Herbst vor den Verfassungsgerichtshof.
Eine 240-Seiten lange akademische Abschlussarbeit an der FH Joanneum Graz hat die Sendungen von ServusTV zu Covid-19 während der Pandemie analysiert. Sie stellte fest, dass ›Talk im Hangar 7‹ Corona-skeptischen Position disproportional viel Platz einräumte. Ferdinand Wegscheider verbreitete in seinen Kommentaren demnach verschwörungstheoretische Narrative und Falschinformationen über die Impfung. Bei ›Links.Rechts.Mitte‹ fanden sich unter den am häufigsten eingeladenen Medienleuten mehrere Vertreter von ›Alternativmedien‹ wie etwa Achse des Guten oder Exxpress.
Auch bei der Klimakrise setzt Servus TV auf fragwürdige Expertise. Mitte Mai 2026 sitzen beim ›Talk im Hangar 7‹ mit dem Titel ›Klima-Notstand: Bald wieder Lockdowns?‹ eine Klimaforscherin und ein Klimaaktivist einer Allgemeinmedizinerin gegenüber. Sie hat in früheren Episoden der Sendung die Sicherheit der Corona-Impfung bezweifelt und weist keinen erkennbaren beruflichen Bezug zur Klima-Thematik auf. Und dann ist da noch der emeritierte Experimentalphysikprofessor Gerd Ganteför. Dem Portal des Ex-Bild-Chefredakteurs Julian Reichelt, Nius, und dem ideologisch nahestehenden Apollo News gab Ganteför unlängst Interviews, in denen er von ›Klima-Wahn‹ und der Klimaforschung als ›Pseudonaturwissenschaft‹ sprach. Ohne je in seiner Karriere zum Klima geforscht zu haben, hat sich Ganteför über die vergangenen 15 Jahre mit mehreren populärwissenschaftlichen Büchern zum Thema einen Namen als Klimaskeptiker und -verharmloser gemacht.
Die bei ServusTV praktizierte Vermischung mit den Narrativen und Pseudo-Experten der ›Alternativmedien‹ ist kein Zufall, sagt der Medienwissenschaftler Jakob-Moritz Eberl von der Universität Wien: ›Das ist eine symbiotische Beziehung.‹ ServusTV habe durch seine Entwicklung während der Corona-Pandemie einen gänzlich neuen Zuschauermarkt erschließen können, der sich stark mit den Nutzern rechtsalternativer Medien überschneide. Inhalte des Senders würden so auch über einschlägige Kanäle weitergetragen. ›Alternativmedien‹ und ihre Experten würden sich im Gegenzug quasi die Legitimität des vermeintlichen Mainstream-Mediums ausleihen, um ihre eigenen Narrative zu verbreiten. Die Arbeitsweise in Sendungen wie ›Talk im Hangar 7‹ oder ›Der Wegscheider‹ habe sich seit der Pandemie nicht geändert. ›Das heißt, es ist ziemlich gleichgültig, ob es um Corona, den russischen Angriffskrieg oder um Klimawandel geht‹, sagt Eberl. ServusTV wollte auf Anfrage kein Statement dazu abgeben.
Währenddessen werden die Folgen der Erderwärmung nicht nur dramatischer, sondern auch spürbarer. Für Juni 2026 schätzt die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) knapp 400 hitzeassoziierte Todesfälle in Österreich – der höchste Juni-Wert in den vergleichbaren Auswertungen seit 2017. Anfang August bezifferte die Österreichische Hagelversicherung den bisherigen Dürreschaden in der heimischen Landwirtschaft auf rund eine Milliarde Euro.
Forscherinnen und Forscher, die sich mit Desinformation beschäftigen, rechnen damit, dass die Falschinformationen rund um die Klimakrise in den nächsten Jahren weiter zunehmen werden. Je spürbarer Klimapolitik in den Alltag eingreift und je heftiger über Heizungen, Autobahnen, Windräder und Kosten gestritten wird, desto größer wird die politische Angriffsfläche.
Was lässt sich also gegen die Desinformationsfront tun? ›Menschen werden nicht gern hinters Licht geführt‹, sagt Physikdidaktiker Thomas Schubatzky von der Universität Innsbruck, der sich im Rahmen seiner Forschung zu Klimabildung auch mit dem Wiederlegen von Desinformation beschäftigt. Wenn man Leuten die Mechanismen des Hinter-das-Licht-Führens beibringt, könnten sie quasi gegen Falschinformationen geimpft werden, sagt Schubatzky. ›Auch wenn ich diese Metapher nicht mehr so gern verwende.‹
Die Immunisierung funktioniert nach dem gleichen Muster wie ihr metaphorisches Vorbild und passiert in drei Schritten: Zuerst werden die Menschen für gängige Falschinformations-Strategien, wie beispielsweise das Einführen von falschen Experten oder anekdotischer Evidenz sensibilisiert. Danach werden konkrete, aber leicht erkennbare Beispiele für diese Strategien eingeführt und schlussendlich entkräftet.
Bei Erwachsenen gibt es schon durch Studien bestätigte Erfolge dieser Methode, erklärt Schubatzky. Der Forscher hat dazu auch eine eigene Studie mit österreichischen Schülern durchgeführt, die ähnliches gezeigt hat. Um wirklich resilient zu werden, bräuchte es aber ein stetes Auffrischen der Fähigkeit Falschmeldungen zu erkennen. ›Manche Forscher sprechen auch von Booster-Impfungen‹, sagt der Physikdidaktiker. •