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Schluss mit Ghetto

Abriss, Verkauf, Zwangsumsiedelung: Dänemark greift hart gegen sogenannte Parallelgesellschaften durch. Wie weit darf ein Staat gehen, wenn er Städte durchmischen und Integration forcieren will?

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Illustration:
Nadine Hermann
DATUM Ausgabe Juni 2026

 Lärm‹ – es ist das Erste, was Shuaib einfällt, wenn er an sein früheres Zuhause denkt, den Mjølnerparken im Norden Kopenhagens. Jahrelang bestimmten Baulärm, aufgerissener Beton und Baumaschinen den Alltag in der Wohnsiedlung. ›Wie eine Kriegszone hat es ausgesehen‹, sagt er. Doch der Umbau war mehr als eine Sanierung. Mjølnerparken wurde zum Schauplatz eines sozialen Experiments: Dänemark will ›Parallelgesellschaften‹ aufbrechen und ›Ghettos beseitigen‹. Durch Abriss, Neubau – und durch die Umsiedlung von Menschen wie Shuiab.

Mjølnerparken, benannt nach dem Hammer des nordischen Gottes Thor, ist nur eine von vielen Wohngegenden in dänischen Städten, die seit einigen Jahren im Rampenlicht stehen. In den roten Backsteinhäusern, die 1987 eröffnet wurden, sollten junge und ältere Menschen sowie Familien zusammenleben. Der Wohnkomplex war Teil des dänischen Systems der ›almene boliger‹, also des gemeinnützigen Wohnbaus, der bis heute einen zentralen Teil des dänischen Wohlfahrtsstaats ausmacht. Shuaibs Mutter kam Anfang der 1990er-Jahre aus Somalia nach Dänemark und fand ein Zuhause in einem der vier Wohnblöcke, die das Gebiet bilden. Heute wird der 30-jährige Shuaib noch immer kritisch beäugt, wenn er erzählt, wo er aufgewachsen ist. Einen schlechten Ruf hatte der Sozialwohnbau schon lange – mit hohem Migrantenanteil, hoher Arbeitslosen- und Kriminalitätsquote erfüllt die Nachbarschaft auch tatsächlich die wesentlichen Kriterien, um offiziell als ›Ghetto‹ eingestuft zu werden.

Ähnlich wie in Österreich wird auch in Dänemark das Thema Migration seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert. Die Sozialdemokraten zogen als eine der ersten Mitte-Links-Parteien Europas 2019 mit einem harten Migrationskurs in Wahlkämpfe. Und die ›Ghetto-Gesetze‹ sind ein zentrales Instrument dieses Kurses. Die Idee dahinter ist so einfach wie umstritten: Wenn sich Migration, Armut, Arbeitslosigkeit und Kriminalität zu stark in einzelnen Wohnanlagen konzentrieren, soll der Staat eingreifen und diese Strukturen aufbrechen. Aber lassen sich soziale Probleme über den Wohnungsmarkt lösen, indem ganze Nachbarschaften umgebaut, aufgemischt und ihre Bewohnerinnen und Bewohner zumindest teilweise verdrängt werden?

Bereits seit 2010 veröffentlicht der dänische Staat jährlich eine Liste von Wohnsiedlungen, die als ›Ghetto‹ eingestuft werden. 2018 wurde daraus unter der liberal-konservativen Regierung von Lars Løkke Rasmussen ein politisches Instrument mit konkreten Folgen. Auf der Liste landen Wohnanlagen mit mehr als tausend Einwohnern, in denen mehr als die Hälfte aus ›nicht-westlichen‹ Ländern stammt oder Nachkommen solcher Einwanderer sind – wobei ›westlich‹ nicht rein geografisch gemeint ist: Dazu zählen neben EU- und EFTA-Staaten auch die USA, Kanada, Australien und Neuseeland. Zusätzlich müssen mindestens zwei weitere Kriterien erfüllt sein: hohe Arbeitslosigkeit, niedriges Einkommen, niedriger Bildungsstand oder überdurchschnittliche Kriminalität. Wohngegenden, die das Kriterium der ›nicht-westlichen‹ Bevölkerung nicht erfüllen, werden gar nicht erst geprüft. 

Für Gebiete, die mehrere Jahre hintereinander auf der Liste stehen, greifen besonders weitreichende Maßnahmen: Der Anteil der Sozialwohnungen soll dort auf höchstens 40 Prozent sinken. Die betroffenen Sozialwohnungen gehören gemeinnützigen Wohnungsorganisationen, die von ihren Mieterinnen und Mietern demokratisch mitbestimmt werden. Trotzdem kann der Staat ihnen den Rückbau vorschreiben, da der gesamte Sektor gesetzlich reguliert ist. Wie die Reduktion auf 40 Prozent erreicht wird, wird allerdings den Wohnungsorganisationen und Kommunen überlassen: Abriss, Verkauf, Privatisierung oder Neubau. In der Praxis wurde bislang meist eine Mischung aus all diesen Maßnahmen umgesetzt. 

Mittlerweile wurden die Ghetto-Gesetze offiziell umbenannt: ›Abkommen zu Parallelgesellschaften‹ heißen sie nun. Die Sozialdemokraten, die diese Politik ursprünglich kritisiert hatten, führten sie ab 2019 unter Ministerpräsidentin Mette Frederiksen über zwei Regierungsperioden hinweg fort – mit dem erklärten Ziel, bis 2030 keine ›Parallelgesellschaften‹ mehr in Dänemark zu haben. Mjølnerparken ist eine der insgesamt rund 20 Wohngegenden im ganzen Land, die davon seither direkt betroffen waren.

In Mjølnerparken entschied man sich für den Verkauf von zwei der vier Wohnblöcke, also von 259 Sozialwohnungen. Shuaib und seine Familie zogen aus, bevor sie gekündigt wurden, wie er sagt. Viele ihrer Nachbarn fanden eine Kündigung ihres Mietvertrages mit dreimonatiger Frist in ihrem Briefkasten. Der Umzug seiner Familie wurde von der Gemeinde finanziert. Als Abschiedsgeschenke gab es neue Haushaltsgeräte. Ein Angebot, das seine Mutter annahm. ›Wir konnten uns den Umzug in eine teurere Wohnung leisten‹, sagt Shuaib, fügt aber hinzu: ›Die meisten anderen nicht.‹ Heute wohnt die Familie nur zehn Minuten entfernt, die Miete ist fast doppelt so hoch. Und auch in Mjølnerparken sind die Preise gestiegen: Nach dem Verkauf wurde die Miete in den Wohnblöcken fast verdoppelt. 

Viele der betroffenen Wohnblöcke, überwiegend in den 1960er- und 1970er-Jahren errichtet, sind nicht nur sozial, sondern auch baulich von ihrer Umgebung isoliert. Parkplätze, Lärmschutzwände und Grüngürtel schaffen Barrieren, Straßen führen den Verkehr weiträumig um die Anlagen herum. Die Stadtplanung versucht nun gegenzusteuern: In mehreren Gebieten laufen Projekte, die die Siedlungen physisch mit den umliegenden Stadtteilen verknüpfen sollen – neue Rad- und Fußwege, gemischte Nutzung oder kleine Geschäftsstraßen, die zum Verweilen einladen sollen. Erste Untersuchungen der Universität Aalborg zeigen, dass seither tatsächlich mehr Menschen von außen die Gebiete besuchen.

Auch in Mjølnerparken ist die Transformation sichtbar. Wo jetzt noch Bauzäune den Weg verstellen, sollen eine kleine Geschäftsstraße und ein Radweg entstehen. Auch die Wohnungen wurden renoviert: neue Fenster, Balkone, Küchenzeilen. Einladend wirkt auch der moderne Spielplatz gegenüber von Mjølnerparken, der an einen Wald aus bunten Holzbauklötzen erinnert. Hier sitzt Mette, eine zierliche Frau in einem geblümten Kleid, und wacht über ihr turnendes Enkelkind. Mette gehört zu den dänischen, also ›westlichen‹ Bewohnerinnen und Bewohnern, die aus Mjølnerparken gehen mussten. Als ›Kollateralschaden‹ bezeichnet sich die einstige Bewohnerin eines der abgerissenen Sozialbauten. Mette kommt aber trotzdem noch hierher, denn es geht ihr ums Prinzip: Sie lasse sich nicht verdrängen, sagt sie. Die Idee hinter der Politik überzeugt sie nicht. Hier habe es immer mehr Durchmischung gegeben als anderswo im Land, sagt Mette. Auch wenn das, was sie ›Durchmischung‹ nennt, vielleicht eher ein Nebeneinander war, denn: Kontakt zu ihren ehemaligen migrantischen Nachbarn hatte Mette kaum, wie sie zugibt und hinzufügt: ›So sind wir Dänen halt.‹ Sie ärgert sich  jedenfalls über die Politiker in Christiansborg, dem dänischen Regierungsgebäude, denn ›die sind es doch, die in einer Parallelgesellschaft leben‹, sagt Mette. Besonders von den Sozialdemokraten hätte sie sich mehr Rückgrat erwartet.

Mettes Frustration spiegelt eine breitere politische Verschiebung. Bei den Wahlen im März blieben Frederiksens Sozialdemokraten zwar stimmenstärkste Partei, verzeichneten aber herbe Verluste – wie in vielen anderen europäischen Ländern legten rechte Parteien zu, und das trotz des harten Integrationskurses der Regierung. Dieser Kurs zielt inzwischen auf strikte Begrenzung der Zuwanderung, härtere Ausweisungen und eine restriktivere europäische Migrationspolitik. Die Maßnahmen gegen ›Parallelgesellschaften‹ fügen sich nahtlos darin ein. Offiziell sollen sie die soziale Durchmischung fördern: Menschen mit sicheren Einkommen und Bildungsabschlüssen sollen Tür an Tür mit sozial benachteiligten Haushalten leben, Netzwerke entstehen, Chancen wachsen, Integration leichter werden.

Die Sozialforscherin Gunvor Christensen vom nationalen Forschungsinstitut für Wohlfahrt VIVE untersucht die Reformen seit Jahren. Sie zweifelt daran, dass der Ansatz funktioniert: ›Wir beeinflussen einander nicht so stark, wie die Politik annimmt.‹ Durch die Eingriffe werde zwar die Zusammensetzung der Wohngegenden verändert, aber: ›Es ist, als würde man Butter einfach dünner über ein Brot streichen‹, sagt Christensen. Das Brot ist in diesem Fall ganz Dänemark. Die Butter, also die sozialen Probleme, verschwinden dabei nicht – sie verteilen sich nur anders. Die Statistik werde künstlich bereinigt, weil Wohnungen gezielt an Menschen in Arbeit oder Ausbildung vergeben werden. Hinzu komme, dass viele der betroffenen Gebiete schon vor den Gesetzen schlechtere Bedingungen hatten: weniger Ressourcen in Schulen, schwächere Infrastruktur, weniger soziale Angebote. Durch den kontrollierten Zuzug verbesserten sich zwar die Durchschnittswerte bei Einkommen und Bildung in den Gebieten – aber nicht für die Menschen, die dort bereits lebten. Gleichzeitig zogen in die als ›Ghetto‹ markierten Gegenden durchschnittlich ärmere und weniger gebildete autochthone Dänen und andere ›westliche‹ Personen als in vergleichbare Wohngebiete ohne dieses Label. Die Forschenden schlussfolgern, dass besser gestellte Haushalte die stigmatisierten Adressen meiden. Und auch bei jenen, die umgesiedelt wurden, zeigen sich laut Studien keine klaren Verbesserungen: Ihr Einkommen sank im Schnitt leicht und auch beim Bildungsniveau sind keine eindeutigen Fortschritte erkennbar. 

Dabei verfolgen die ›Ghetto‹-Gesetze eigentlich auch ein pädagogisches Ziel: bessere Zukunftschancen, besonders für die junge Generation, sollten geschaffen werden. Dina Lindgreen ist gebürtige Dänin, vor einigen Jahren zog sie mit ihrem Mann in einen der renovierten Wohnblöcke im Mjølnerparken – und leitet seitdem das ›Café 30‹, einen Treffpunkt mitten in der Siedlung. Hier sollen Jugendliche Anschluss finden, sich vernetzen und kleine Nebenjobs bekommen können. Lindgreen spricht so leidenschaftlich über ihre Arbeit, dass ihr Kaffee trotz der frühen Stunde unberührt bleibt. Die Arbeit der NGO wurde unter anderem vom Investor, der Teile der Anlage kaufte, ermöglicht, da dieser das Lokal zur Verfügung stellte. Für Lindgreen ist klar: Der Bedarf war schon lange da.  

Viele der Jugendlichen, mit denen sie arbeitet, hätten schon früh Probleme in der Schule. Einige hätten Schwierigkeiten, den Pflichtschulabschluss zu schaffen. Oft scheitere es an den Sprachkenntnissen.  Obwohl die ›Ghetto‹-Gesetze zumindest indirekt dafür verantwortlich sind, dass das ›Café 30‹ entstand, hält Lindgreen nichts von ihnen. Der Ansatz, Leute aus ihren angestammten Räumen zu vertreiben, sei der falsche, sagt sie. Funktionieren könne es nur durch ›Menschen, die sich füreinander engagieren‹.

In Zukunft will der dänische Staat schon früher gegensteuern. Kinder in den betroffenen Gebieten sollen möglichst früh mit Dänisch in Kontakt kommen. Eltern müssen ihre Kinder ab dem ersten Lebensjahr mindestens 25 Stunden pro Woche in eine Betreuungseinrichtung schicken oder nachweisen, dass sie die Sprache zuhause ausreichend lernen. Wenn die Eltern diesen Vorgaben nicht folgen, können ihnen Transferleistungen gestrichen werden. Darüber hinaus dürfen Kindergärten in den Gebieten nur maximal 30 Prozent der dort wohnansässigen Kinder aufnehmen, um diese besser zu durchmischen. Diejenigen, die keinen Platz bekommen, müssen ihre Kinder in anderen Nachbarschaften unterbringen. Die Wirkung solcher Maßnahmen wird sich erst in ein paar Jahren zeigen. 

Die Probleme, mit denen sich die Jugendlichen heute konfrontiert sehen, beginnen für Lindgreen allerdings selten im Klassenzimmer und gehen über ihre Sprachkenntnisse hinaus. Viele Kinder und Jugendliche würden mit Traumata oder instabilen Familienverhältnissen kämpfen. Laut VIVE gibt es in den betroffenen Gebieten trotz des hohen Bedarfs weniger präventive Angebote als im Landesdurchschnitt. Psychische Erkrankungen bei Jugendlichen werden dort seltener diagnostiziert, was eher auf unerkannten Bedarf als auf bessere Gesundheit hindeutet. Ein ähnliches Bild zeigt sich generell bei der Gesundheitsversorgung: Die Lebenserwartung ist niedriger, besonders bei Menschen mit chronischen Erkrankungen.   

Die Aufnahme durch ihre Nachbarn beschreibt die zugezogene Lindgreen als ungewöhnlich offen. Doch zu vielen bleibe trotz ihres Engagements in der Gemeinschaft Distanz bestehen. Viele der neuen Bewohnerinnen und Bewohner seien jung, Studierende, Expats, oft ohne Familie – nicht gerade Menschen, die hier Wurzeln schlagen wollen, wie Lindgreen meint. ›Sozialer Mix ist ja keine Magie‹, sagt sie. Neue Nachbarn allein könnten die sozialen Probleme nicht lösen. 

Ein Gegenbeispiel zum dänischen Modell liefert in dieser Hinsicht das Nachbarland Schweden, erklärt Christensen: Dort setzte man in einigen Gegenden nicht nur auf eine veränderte ethnische Bevölkerungszusammensetzung, sondern versuchte gezielt, Menschen mit mittlerem Einkommen in benachteiligte Wohngegenden zu bringen – verbunden mit Investitionen in die soziale Infrastruktur vor Ort. Forschende der Universität Umeå zeigen, dass solche Strategien die Wahrnehmung von Stadtteilen verändern können und mit einem erhöhten Gefühl kollektiver Handlungsfähigkeit einhergehen.

Shuaib und Mette, die Mjølnerparken verlassen mussten, haben beide grundsätzlich Verständnis dafür, dass Politiker mehr Durchmischung in die Städte bringen wollen. Gewünscht hätten sie sich nur, dass die Bewohnerinnen und Bewohner stärker in die Entscheidungen einbezogen worden wären. 

Die Sozialforscherin Gunvor Christensen erzählt, sie werde oft gefragt, was aus dem dänischen Modell zu lernen sei. Ihre Antwort ist nüchtern: Sie hofft, niemand werde sich allzu sehr davon inspirieren lassen. Denn die Politiker hätten einfach keinen konkreten Plan für die ›Problemviertel‹ gehabt. Dafür hätte es, so meint auch Christensen, mehr Zusammenarbeit gebraucht: mit den Gemeinden, mit Experten aus Bereichen wie Gesundheitsversorgung, Bildung und Stadtplanung – und vor allem mit den Bewohnerinnen und Bewohnern selbst, mit dem Ziel, ein tragfähigeres System zu gestalten.

Seit 2023 gilt Mjølnerparken nicht mehr als Parallelgesellschaft – das liegt aber nur daran, dass die Einwohnerzahl auf unter tausend sank und die Gegend deshalb nicht mehr beachtet wurde. Bildungsstand und Einkommen verbesserten sich dagegen kaum, weiterhin sind rund 87 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner ›nicht-westlicher‹ Herkunft.

Noch ist das Experiment nicht abgeschlossen. Doch mittlerweile wird es juristisch angefochten. Bewohner aus Mjølnerparken haben im Dezember 2025 vor dem Europäischen Gerichtshof geklagt, weil sie die Kategorie ›nicht-westlich‹ als diskriminierend betrachten. Der EuGH befand, dass die Klassifizierung die Kriterien direkter Diskriminierung erfüllen könnte und verwies den Fall an das dänische Oberlandesgericht, wo er seither einer Entscheidung harrt.

Inzwischen geht der Umbau der betroffenen Wohngebiete weiter. In Mjølnerparken wirkt vieles noch unfertig. Dennoch sind die Schanigärten der Cafés gut gefüllt, der Fußballplatz wird eifrig bespielt, das Klettergerüst befindet sich im Dauereinsatz. Eine Gruppe Jugendlicher übt zusammen einen Tiktok-Tanz, aus der Boombox dröhnt Musik. Zwei ältere Herren trauern den letzten Sonnenstrahlen nach. Shuaib sagt, der Mjølnerparken sei seinen schlechten Ruf immer noch nicht losgeworden, das Stigma immer noch da. Aber für ein ›Ghetto‹ ist es hier ziemlich friedlich. •

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