In schlechter Gesellschaft
Die Akte von Christoph R. beginnt im Zentralkinderheim der Stadt Wien – und endet im Maßnahmenvollzug. Sie zeigt exemplarisch, in welchen Teufelskreis Bürokratie, Ablehnung und Gewalt einen Menschen führen können.
Die Akte von Christoph R. beginnt im Zentralkinderheim der Stadt Wien – und endet im Maßnahmenvollzug. Sie zeigt exemplarisch, in welchen Teufelskreis Bürokratie, Ablehnung und Gewalt einen Menschen führen können.
Die Häufung schwerer Verletzungen in Österreichs inoffiziellem Nationalsport ist kein neues Problem. Trotzdem gibt es weder grundlegende Änderungen im Reglement noch technischen Fortschritt. Warum zählt die Gesundheit der Athleten so wenig ?
Die Verarbeitung personenbezogener Daten ist eigentlich verboten – außer wir geben unsere › informierte Einwilligung‹. Doch was bedeutet das eigentlich ? Wie behält man trotzdem den Überblick ? Und gibt es sinnvollere Regeln für den Datenschutz im Internet ?
Falschmeldungen, Desinformation und Verschwörungstheorien haben in Krisenzeiten Hochkonjunktur. Initiativen wie ›Mimikama‹ sagen der Faktenkrise den Kampf an. Wo stehen wir als Gesellschaft im Kampf gegen die ›Infodemie‹ ?
Kärnten feiert dieses Jahr das 100. Jubiläum seines Bestehens innerhalb der heutigen Landesgrenzen. Maßgeblich dafür war die Entscheidung der Kärntner Slowenen für Österreich. Dennoch haben viele von ihnen das Gefühl, dass ihre Sprache bis heute nicht gerne gehört wird.
Rund 2.000 Menschen in Österreich nehmen aufgrund einer Behinderung persönliche Assistenz in Anspruch. Während der Bund beruflich notwendige Assistenz finanziert, ist sie im Privaten nur unter prekären Konditionen möglich. Das macht allen Beteiligten das Leben schwer.
Immer mehr Menschen machen sich im Internet über Gesundheitsthemen schlau. Das kann sie mündig machen – aber auch zu unbegründeten Ängsten oder gefährlicher Selbstüberschätzung führen.
Das Wort Mittelschicht ist in der Politik zum Kampfbegriff geworden. Die meisten Menschen zählen sich selbst dazu – viele davon zu Unrecht. Auch der Wissenschaft fehlt eine einheitliche Definition.
Konsum ist zentraler Bestandteil unseres Lebens und Lebensader der Wirtschaft. Ist Kaufsucht deshalb immer noch nicht als Krankheit anerkannt?
Das Simulationsspiel Animal Crossing hat alles, wonach man sich in Krisenzeiten sehnt. Kein Wunder, dass die digitale Dorfidylle während des Corona-Lockdowns boomte. Wie viel Leben kann ein Computerspiel ersetzen?
Ein Notbetrieb sollte das Gesundheitssystem vor Corona schützen. Wie schwerwiegend sind die Folgen versäumter Behandlungen?
Brauchen wir bald kein Büro mehr? Und wenn ja, wer leidet darunter und wer profitiert davon?
Der europäische Wald leidet unter dem Klimawandel. Wie Förster, Wissenschaftler und Eichelhäher ihn retten könnten.
Auftrittsverbote entziehen österreichischen Musikerinnen wie Sigrid Horn Publikum und Existenzgrundlage. Können sie sich von den Finanzierungsmodellen der Nischenstars auf Online-Plattformen etwas abschauen?
Als Renate H. schwer verletzt vor dem Haus ihrer Schwiegereltern liegt, glauben die Behörden an einen Suizidversuch. Erst im Krankenhaus kommen Zweifel auf. Die Geschichte einer Frau, die überlebt hat.
Der deutsche Ozeanograf Stefan Rahmstorf forscht seit Jahrzehnten zur Klimakrise. Ein Gespräch über Warnungen, die ignoriert werden, drohende Kipppunkte und darüber, warum ihn Donald Trumps erste Wahl zum Weinen brachte.
In Österreich erben immer weniger Menschen immer mehr. Warum zerbrechen daran so oft Familien? Und kann ein Erbstreit auch in einer Versöhnung enden?